Traumatherapie in München (Grünwald): Ein Weg zu Stabilität und Heilung
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Aktualisiert: vor 4 Tagen
Wir wissen, dass der Entschluss, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen – insbesondere nach belastenden oder traumatischen Erlebnissen – ein mutiger und wichtiger Schritt ist. Um Sie auf diesem Weg bestmöglich zu begleiten, haben wir ein mehrstufiges Behandlungskonzept entwickelt, das Sicherheit, Stabilität und eine schrittweise Aufarbeitung Ihrer Erfahrungen in den Mittelpunkt stellt.
Das Behandlungskonzept ist besonders geeignet für Menschen, bei denen eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) oder komplexe PTBS (kPTBS) diagnostiziert wurde oder vermutet wird.
Stufe 1: Die Stabilisierungsgruppe in München – Ein sicheres Fundament bauen
Der erste Schritt ist die Teilnahme an unserer Stabilisierungsgruppe (12 wöchentliche Sitzungen). Belastende oder traumatische Erlebnisse, auch wenn sie Jahre zurückliegen, können das innere Gleichgewicht nachhaltig stören und zu Unsicherheit im Alltag führen. In der Gruppe lernen Sie, wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen. Wir vermitteln Ihnen praxisnahe Werkzeuge, die Ihnen helfen, den Alltag besser zu meistern.
Zentrale Bausteine dieser Phase:
Psychoedukation – verstehen, was in Ihnen vorgeht: Sie lernen, wie Körper und Psyche auf Stress und Trauma reagieren. So können eigene Reaktionen besser eingeordnet und als normale Folge belastender Erfahrungen verstanden werden.
Selbstregulation – innere Balance wiederfinden: Praktische Techniken unterstützen Sie dabei, intensive Gefühle wie Angst, Wut oder Anspannung zu steuern. Ziel ist es, wieder mehr Kontrolle über das eigene Wohlbefinden zu gewinnen.
Vorbereitung auf Traumabearbeitung – Vertrauen fassen: Die Gruppe bietet Unterstützung und zeigt, dass Sie mit Ihren Erfahrungen nicht allein sind. So entsteht eine sichere Grundlage für eine spätere, tiefere Bearbeitung.
Selbstmitgefühl – einen freundlicheren Blick auf sich selbst entwickeln: Wir üben gemeinsam, eine wohlwollendere Haltung sich selbst gegenüber einzunehmen – eine wichtige Ressource für den weiteren Weg.
Stufe 2: Einzeltherapie – Gezielte Traumatherapie zur Traumabearbeitung im geschützten Raum
Nachdem Sie in der Gruppe ein stabiles Fundament aufgebaut haben, kann die Einzeltherapie (bis zu 12 wöchentliche Sitzungen) folgen. In diesem geschützten Eins-zu-eins-Setting bearbeiten wir gezielt belastende Erinnerungen und aktuelle Schwierigkeiten – immer individuell angepasst.
Die Arbeit orientiert sich an den wissenschaftlichen Leitlinien für Traumatherapie und nutzt bewährte Methoden innerhalb eines Rahmenmodells der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT), das um moderne Elemente ergänzt wird.
Dabei werden auch die in der Stabilisierungsgruppe erlernten Techniken zur Selbstregulation und Stressbewältigung aufgegriffen und vertieft. Ziel ist es, belastende Erlebnisse behutsam zu verarbeiten, psychische Stabilität zu festigen und die erworbenen Fähigkeiten nachhaltig in den Alltag zu übertragen.
Stufe 3: Weiterführende Gruppe – Erkenntnisse im Alltag verankern
Nach der intensiven Arbeit an spezifischen Themen bietet eine fortführende psychotherapeutische Gruppe die Möglichkeit, die gewonnenen Erkenntnisse nachhaltig zu integrieren. Die Gruppe unterstützt Sie dabei, das neu gewonnene Gleichgewicht zu festigen, die Beziehung zu sich selbst zu vertiefen und langfristige persönliche Themen weiterzuentwickeln.
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