IFS-Gruppentherapie München: Innere Anteile verstehen und mit sich selbst anders umgehen lernen
- 16. März
- 2 Min. Lesezeit
Viele Menschen erleben innere Konflikte: Ein Teil möchte etwas verändern, ein anderer zögert oder blockiert.
Vielleicht kennen Sie solche Situationen:
Ein Teil möchte mutiger werden.
Ein anderer Teil hat Angst vor Fehlern.
Ein Teil möchte endlich zur Ruhe kommen.
Ein anderer macht weiter Druck.
Der psychotherapeutische Ansatz Internal Family Systems (IFS) hilft dabei, diese inneren Dynamiken besser zu verstehen. Ab Herbst planen wir deshalb in unserer Praxis eine therapeutische IFS-Gruppe, in der Sie diesen Ansatz kennenlernen und praktisch erleben können.
Die Gruppe bietet einen strukturierten Rahmen, um
innere Anteile bewusster wahrzunehmen
deren Funktionen zu verstehen
und einen freundlicheren Umgang mit sich selbst zu entwickeln.
Im Folgenden finden Sie eine kurze Einführung in die Idee hinter IFS und warum diese Arbeit gerade in einer Gruppe sehr hilfreich sein kann.
Was bedeutet Internal Family Systems (IFS)?
Internal Family Systems ist ein psychotherapeutischer Ansatz, der davon ausgeht, dass unsere Psyche aus verschiedenen inneren Anteilen besteht.
Viele Menschen erkennen solche Anteile sofort wieder:
einen inneren Kritiker, der sehr streng sein kann
einen Antreiber, der Leistung fordert
eine verletzliche Seite, die schnell emotional reagiert
einen Teil, der sich zurückzieht, wenn es schwierig wird
einen Teil, der Kontrolle behalten möchte
Diese inneren Seiten entstehen meist, weil sie uns irgendwann geholfen haben, mit schwierigen Erfahrungen umzugehen.
Auch wenn sie heute manchmal Stress verursachen, verfolgen sie häufig eine schützende Absicht.
Die Psyche als inneres Team
Eine hilfreiche Metapher ist das Bild eines inneren Teams.
Verschiedene Teammitglieder übernehmen unterschiedliche Aufgaben:
jemand sorgt für Leistung und Durchhalten
jemand achtet auf Sicherheit
jemand reagiert sensibel auf Verletzungen
jemand versucht, Konflikte zu vermeiden
Wenn dieses Team gut zusammenarbeitet, fühlen wir uns innerlich stabil.
Wenn einzelne Teammitglieder sehr laut werden oder gegeneinander arbeiten, entstehen häufig innere Konflikte, Stress oder Blockaden.
Die Arbeit mit IFS hilft dabei, dass dieses innere Team wieder besser zusammenarbeiten kann.
Das Selbst – die innere Orientierung
Neben diesen Anteilen gibt es laut IFS einen inneren Zustand von
Ruhe
Klarheit
Neugier
Mitgefühl
Dieser Zustand wird das Selbst genannt.
Von hier aus können wir unseren inneren Anteilen zuhören, ohne sie zu bekämpfen oder zu unterdrücken.
Viele Menschen erleben diese Perspektive als überraschend entlastend.
Warum IFS in der Gruppentherapie besonders wirksam sein kann
Viele Menschen lernen die Arbeit mit inneren Anteilen besonders gut in einer therapeutischen Gruppe.
In einer Gruppe wird oft sichtbar:
dass viele Menschen ähnliche innere Dynamiken erleben
dass Selbstkritik und innere Konflikte weit verbreitet sind
dass ein mitfühlender Blick auf sich selbst möglich ist
Gleichzeitig bietet eine Gruppe einen geschützten Rahmen, um neue Perspektiven auf das eigene innere Erleben zu entwickeln.
Geplante IFS-Gruppentherapie in München ab Herbst
In unserer Praxis planen wir derzeit eine therapeutische Gruppe mit Elementen aus Internal Family Systems, die ab Herbst starten soll.
Die Gruppe richtet sich an Menschen, die
ihr inneres Erleben besser verstehen möchten
mit innerer Selbstkritik oder innerem Druck arbeiten wollen
einen neuen Zugang zu Emotionen und inneren Konflikten suchen
In der Gruppe lernen Sie unter anderem
innere Anteile wahrzunehmen
deren Schutzfunktionen zu verstehen
einen freundlicheren Umgang mit sich selbst zu entwickeln
mehr Zugang zur eigenen inneren Orientierung zu finden
Die Arbeit erfolgt in einem ruhigen, strukturierten und wertschätzenden Rahmen.
